Freitag, 31. Dezember 2010

Tamaraw Beach

Weihnachten am Strand. Sonne, Sand und Ruhe. Es war wirklich schön mal aus Manila raus zu kommen. Mich hat es fasziniert wie ruhig es sein kann, sogar beim Einschlafen konnte ich das Meeresrauschen hören - einfach genial :) Vielleicht habt ihr es schon rausgelesen: Ich hab die Zeit am Strand echt genossen.
Weihnachten ohne Familie und Vertrautes war zwischen zeitig sehr komisch, aber ich bin echt dankbar für die Erfahrung. 

Vielleicht wird euch in Deutschland auch mal warm, wenn ihr die Bilder seht:


Unsere Beschäftigung zwischen schwimmen, schnorcheln und lesen:
 Pfeile in Palmen schießen :) 

Jonas und Lenia, das ist extra für euch!

Leute ihr seid echt klasse, danke dass ihr so zahlreich meinen Blog besucht und auch mal nen Kommentar da lasst. 
Grüße aus Manila

Dienstag, 21. Dezember 2010

Christmas // Pasko

... Weihnachten.  Worum geht es eigentlich an Weihnachten? 
Um Jesus - es ist sein Fest, sein Geburtstag und es sollte eigentlich 100% um ihn gehen. In den letzten Wochen habe ich mir die Frage gestellt: Wie kann ich Weihnachten feiern, so dass es hundert Prozent um Jesus geht? Wie kann ich mein Weihnachten in Deutschland anders gestalten, damit ich mich nicht in Stress, Geschenken und ähnlichem verliere?      Viele Ideen sind im meinem Kopf, aber das sind immer noch offene Fragen. 

Ich glaube bis jetzt habe ich mich an Weihnachten viel zu sehr um meine kleine Welt gedreht - um meine Familie und meine Freunde. Aber Weihnachten sollte sich um Jesus drehen. Und Weihnachten sollte sich darum drehen den Blick auf die Menschen in meinem Umfeld zu richten. Ich wünsche mir, an die Menschen weiter zu geben, was Jesus mir gibt:  wahre Freude, eine Hoffnung und Trost in den Tiefpunkten meines Lebens.

Im Moment versuche ich Weihnachten zu entdecken - neu zu verstehen was Weihnachten ist. Das wünsche ich euch auch: ein anderes Weihnachten!
Sucht Jesus in Weihnachten! 

 in dem sinne: "Frohe Weihnachten"

P.s: Während ihr im Schneechaos versinkt werde ich Weihnachten am Strand sein. Morgen geht´s los, wir sind 7  Tage weg und ich freue mich schon riesig drauf!

Montag, 13. Dezember 2010

Study and Tuturial Center

STC - Study and Tuturial Center- ist so eine Art Nachhilfezentrum für die Kids in den ärmeren Wohngegenden. Zentrum dürft ihr euch nicht so groß verstellen. Praktisch sieht das so aus, dass der Gottestdienstraum der Gemeinde unter der Woche mit Plastikstühlen und Tischen gefüllt wird.  Dort arbeite ich 4 mal die Woche.
Diejenigen von euch, die meinen Rundbrief bekommen wissen schon: Ich habe jetzt angefangen Mathe zu unterrichten. Ist eine längere Geschichte und eine große Herausforderung. Besonders sprachlich ist es herausfordernd, aber auch kulturell. Weil die Pädagogik, der Umgang mit Kindern und die Art zu unterrichten eine ganz andere ist. Da einen guten Weg zu finden mal etwas anders zu machen und die anderen Lehrer nicht zu kritisieren ist eine Kunst.

Das wichtigste: Die Kids sind der Hammer! :) Sie freuen sich über jede Aufmerksamkeit, über jedes Lachen und jeden Tagalogsatz der von mir kommt. So fröhlich, laut und lebendig - einfach Kinder! Freitags ist unser special-day mit Bibelgeschichte, Liedern und Spielen. Freitags hab ich das Gefühl die Kinder saugen alle Liebe aus mir raus die ich habe. Schwierig zu erklären, aber manchmal hab ich das Gefühl die füllen ihren Liebestank auf, wenn sie mich umarmen, an mir rum klettern oder mit mir toben. 
Durch die vielen Erfahrungen kann ich super viel lernen und es macht mir echt Spaß mit den Kids. Das hilft auch die schwierigen Sachen machen zu können. 

Um euch mal einen kleinen Einblick zu geben wie´s im STC so aussehen kann: 



Zur Sprache: Bis jetzt kann ich nur die Standardsätze, Fragen und grundlegende Vokabeln. Tagalog ist eine Sprache die einen coolen Klang hat, wenn es nicht gerade aus meinem Mund kommt :)

Grüße aus dem warmen Manila!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Teachers Retreat

Die Welt fängt an sich auch hier ziemlich schnell zu drehen. Am Anfang hatten wir einiges an freier Zeit, aber die Zeit scheint jetzt vorbei zu sein. Mein Leben hier geht los - oder ist es schon in vollem Gange?

Also heute will ich euch erstmal von dem Teachers Retreat erzählen. Ich arbeite ja im STC (Study and Tuturial Center) und meins ist nicht das einzige in der riesigen Stadt. Alle "Lehrer", die in einem STC arbeiten  sind für 3 Tage weg gefahren - 14 Frauen im Alter von 30 bis 60. Das hieß für mich: Philippinische Lebensweise Pur, drei mal täglich Reis, fast nur Tagalog und um 6.00 Uhr geht der Tag los. 

Hier ein Foto von der bunten Truppe. Die Frauen sind so voller Lebensfreude und dass obwohl viele von ihnen in schwierigen Situationen leben. Diese Freude und die Fähigkeit sich an scheinbaren Kleinigkeiten so zu freuen hat mich echt beeindruckt. Frauen die kaum bis gar nicht schwimmen können und einfach so einen Spaß im Meer haben - das war herrlich! 
Ich hab den Eindruck, dass wir deutschen mit dem erwachsen werden  verlernen das Leben zu genießen und sich über Kleinigkeiten zu freuen.  Ich glaube die Kunst liegt darin Verantwortungsbewusst zu sein und nicht steif zu werden :) 

- Grüße aus Manila!



Ein paar Mädels aus meiner Gemeinde und ich. 
Die pinken T-Shirt sind unsere Gemeinde Shirts :) 

Donnerstag, 25. November 2010

Manila // Maynila

Etwas grünes, mitten in Manila: die Wasserpflanzen mitten im Abwasserfluss!

Überqueren wir doch einfach mal die vierspurige Straße!



Philippinos können überall und zu jeder Tageszeit schlafen!



Freitag, 19. November 2010

Ich liebe mein Leben!

Gestern fahre ich im Tricycile vom STC – meiner Arbeitsstelle- nach Hause. Hinten auf dem Motorrad sitzend, fahre ich durch die Straßen, die gefüllt sind mit Leben. Überall Menschen, die an mir vorbeiziehen. Der Wind geht mir durchs Gesicht und im Radio läuft ein Lied, was ich kenne. Mir ist nach tanzen zumute und ich denke mir: „Ich liebe mein Leben, so wie es ist.“ Es gibt Moment die ich einfach nur genieße, Herausforderungen an denen ich wachse und Probleme die es zu lösen gilt. Vieles hier ist mir fremd, neu und spannend. Ich fühle mich lebendig und das wichtigste: Ich weiß, dass ich am richtigen Platz bin und dass Gott bei mir ist! Es Momente gibt in denen ich  gefühlsmäßiges wirklich down bin und es gibt Momente, da habe ich im Blick was ich noch alles erleben möchte. Aber trotz alle dem gilt: Mit Meinem Leben im Hier und jetzt bin ich durch und durch zufrieden. Ich bin Gott von ganzem Herzen dankbar für das was er mir alles schenkt!

Übrigens, ich hab noch einen großen Grund dankbar zu sein J Ich habe eine Zusage bekommen! Yeaaah! … genau, ich weiß schon was ich mache, wenn ich wieder zurück nach Deutschland komme. Drei Monate Bibelschule in Österreich – Tauernhof- eine BS von den Fackelträgern. Das ist noch so weit weg, aber ich freu mich riesig drauf!

 "...Seid voll Dankbarkeit gegenüber Gott"  (Kolosser 3,15) 

Dienstag, 9. November 2010

Maligayang pasko!

Weihnachten nennt man hier  auch die "Ber-season"
Warum?  -->  SeptemBER , OktoBER... DezemBER. Ja genau, die Philippinos beginnen die Weihnachtszeit noch früher als die Deutschen. In den Geschäften gab´s hier schon vor unserer Ankunft kitschige Dekoration in allen Farben. Wie ihr wisst liebe ich die bunten und blinkenden Sachen ganz besonders ;-)  Es gibt sogar Plastiktannenbäume in allen Größen und Farben zu kaufen. Grün, blau, gold oder doch lieber pink?  

Weihnachten ohne Schnee, Familie, Kerzen und Tannenbäume fühlt sich sehr anders an. Genau dadurch ist mir im Moment so bewusst: An Weihnachten geht´s nur um JESUS, es ist SEIN Fest! Ich bin darüber am nachdenken wie ich Weihnachten feiern kann, so dass die anderen Dinge nicht überhand nehmen. Und so das auch für mich immer deutlich ist, dass es alleine um Jesus geht. Was haben wir aus Weihnachten gemacht? ... ein Familienfest der vermeintlichen Ruhe, welches dann doch im Stress endet?  Die Philippinos scheinen mir daraus ein Fest des Kitschs gemacht zu haben, für mich auch keine Lösung.  :)
Wie kann ich Weihnachten feiern, so dass es auch um das Geburtstagskind geht? Für mich ist das keine Frage für dieses Jahr, sondern vielmehr generell.  Noch ist die Frage offen und ich werde wohl noch ein bisschen darüber nachdenken. Wenn ihr Anregungen habt, nur her damit. :)

in diesem Sinne,  :)   Frohe Weihnachten!

Donnerstag, 4. November 2010

Tagalog lernen mit Julia

Grade hatten wir unsere letzte Unterrichtsstunde und damit ist meine Sprachschulzeit vorbei. Deswegen versuche ich mich jetzt mal als Lehrerin :) 

Lektion 1  Begrüßung
Maganda umaga – Guten Morgen
Ako si (Julia)  - Ich bin (Julia)
Taga Germany ako – Ich komme aus Deutschland
Nag-aaral ako ng Tagalog – Ich lerne Tagalog

Kumusta ka? – Wie geht´s dir?
Mabuti naman – gut

paalam - Tschüss
Ingat - Pass auf dich auf! 

Lektion 2 Standardsätze 
Hindi kita maintidihan? Ich kann dich nicht verstehen
Hindi ko alam – Ich weiß nicht
Pagpalain ka ng Diyos – Gott segne dich
Gusto ko ang burok – Ich mag dich
Mahal ka ikaw – Ich liebe dich 
Kinagagalag kitang magkilala - Schön dich kennen zu lernen
maligayang pasko - Frohe Weihnachten

Dienstag, 2. November 2010

Meine Aufgaben

Endlich weiß ich wo ich mitarbeiten werde. Nach dieser Woche ist meine Sprachschulzeit vorbei und das Leben und Arbeiten geht richtig los. Ich freue mich schon sehr darauf mehr Kontakt mit den Philippinos zu haben und bin mal gespannt wie das alles so wird. Letzt Woche habe ich meinen Rundbrief weg geschickt, also müssten viele von euch im Bilde sein über meine Aufgaben.

Um euch ein grobes Bild zu geben von dem was ich hier meine Aufgaben sind: Unter der Woche werde ich in zwei STC´s  arbeiten. Study and Tutorial Center. Das ist eine Art Nachhilfezentrum für Kinder aus den armen Wohngegenden. Die Überlegung ist das ich mich um die Kinder kümmere, die von den Lehrern dort nicht aufgefangen werden können und extra Hilfe brauchen.
 Ansonsten werde ich in der Gemeinde in Parola mitarbeiten, sagt auch zwar nichts aber ihr habt es mal gehört J In meiner Gemeinde ist zwei Mal die Woche auch Youth Center wo ich auch dabei sein werde. Es ist wirklich schwer das in deutschen Worten und Verhältnissen zu erklären was ich machen werde, aber Kurz gesagt: Ich werde mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, so wie ihr es von mir kennt. 


Da ich euch ja an den Freuden meines Lebens teilhaben lassen möchte: Ta, da... meine neue Lieblingsfrucht: Artis. Der englische Name der Frucht heißt übersetzt "Puddingapfel". Super lecker und total süß.  Also ihr seht: mir gehts hier gut! 
Grüße aus der 19.Mio Stadt 

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Daranak Falls

Montags ist mein freier Tag und diesen Montag waren wir das erste Mal außerhalb von Manila. Wir sind zu den Daranak Falls gefahren. (also zu ein paar Wasserfällen) Gefahren sind wir 40 km und dafür haben wir ungefähr 1,5 Stunden gebraucht. Zeit, Planung und Warten stehen hier einfach in einem anderen Verhältnis. 

Grüne Umgebung, Pflanzen, Bäume und Blumen zu sehen war wirklich schön! In Manila sieht man davon nämlich nicht viel. Dazu noch frische Luft atmen - einfach herrlich. Ich habe den Tag echt genossen und unter einem Wasserfall zu stehen war ein sehr cooles Erlebnis. Das ist Schwimmen mit gratis Massage inklusive :) 

Wie ihr bestimmt heraus gelesen habt geht´s mir hier gut. Grade sind wir in der Entscheidungsphase wo wir mitarbeiten werden und die ersten Tendenzen zeichnen sich ab. Bald gibts genaueres dazu. 
Übrigens, bei mir ist es jetzt 20:30 Uhr und angenehme 28°C. 
Grüße aus Manila 

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bahay...

... // zu Hause
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deswegen spare ich mir diese jetzt. Das ist unser - Danas und meine- kleines und feines Appartement. Ich habe für euch nicht aufgeräumt, es sind also real life Eindrücke die ihr bekommt :) Auch wenn manche Wände noch kahl sind fühlen wir uns dort schon sehr wohl. 


Sonntag, 17. Oktober 2010

Tagalog Language School

... // Tagalog Sprachschule.
Das steht seit Mittwoch auf dem Programm. Drei Mal die Woche,je zwei Stunden am Tag und das drei Wochen lang. An Anfang dachte ich so: "Nur zwei Stunden". Aber ich kann euch sagen, zwei Stunden sind wirklich lange. Danach ist mein Kopf so voll und all meine Konzentration aufgebraucht, das hätte ich nie vorher gedacht. Tagalog ist die 3. schwerste Sprache der Welt ist und der Standardkurs dauert 1,5 Jahre . Sehr mut machend,oder? :) Ich muss mich rein hängen die Sprache zu lernen, denn das ist ein großer Teil der Brücke zu den Menschen hier.

Wenn wir keine Sprachschule haben, dann schauen wir uns die Gemeinden und Projekte hier an. Es ist so cool die Philippinos kennen zu lernen. Sie sind freundlich, laut, hilfsbereit, chaotisch, lebendig und so herzlich- ich liebe das! Nach der Sprachschule werden wir dann zusammen entscheiden wer wo mitarbeiten wird.


Auf dem Bild hier seht ihr einen Jeepney. Die fahren hier überall rum, haben bestimmte Routen und sind sowas wie "offizielle Verkehrsmittel". Man steigt ein uns aus wo man will, es gibt keine festen Haltestellen und trotzdem weiß jeder wie viel er für welche Strecke bezahlen muss :) Am Anfang ein bisschen verwirrend - ein System im scheinbaren Chaos, aber die Dinger sind einfach toll.  Ich würde liebend gerne auch mal hinten drauf fahren, also im Stehen. Aber leider ist das kulturell für eine Frau total unangebracht. Um zur Sprachschule zu kommen fahren wir mit denen- die erste abenteuerliche Fahrt alleine haben wir also schon hinter uns.

Inat .. // Take Care   
(so verabschiedet man sich hier :) 

Mittwoch, 13. Oktober 2010

10 Facts about my life in Manila...


... //10 Fakten über mein Leben in Manila.
Jetzt bin ich eine Woche hier und es kommt mir schon viel länger vor. Hier bin ich wie ein kleines Kind und ich lerne alles von Anfang an. In der letzten Woche haben wir die Stadt kennen gelernt und so selbstverständlich Sachen wie: über die Straße gehen, einkaufen gehen auf dem Markt und in der Mall,  Tricyle und Jeepney fahren. Es gäbe schon so viel zu erzählen, aber ihr werdet eins nach dem anderen noch mitbekommen. 

Ein paar Eigenarten der Lebens hier und er Kultur habe ich versucht zusammen zu fassen unter dem Namen "10 Facts about my life in Manila"
  • Duschen ist hier wie Zähneputzen: 2-3 Mal dringend notwendig.
  • Obst sind die günstigeren Süßigkeiten. Es gibt das beste und leckerste Obst an jeder Straßenecke für ein paar Pesos
- Das ist Rambutan, eine wirklich leckere Frucht. Ich liebe sie! :) - 

  •  Wasser schmeckt und riecht nach Chlor. Darum niemals aus dem Wasserhahn trinken, dazu gibt es Wasserfilter.
  • Philippinos können überall schlafen: in der Schubkarre, im Tricycle, im Jeepney, am Straßenrand einer Hauptstraße… im fahren, sitzen, stehen oder liegen: egal, sie tun es einfach. 
  • Auch wenn ich 20 Jahre lang das Gegenteil geglaubt habe, weiß ich es jetzt besser: Ich bin nicht klein. Die Philippinas sind es.
  • In Deutschland wurde mir immer gesagt „Luft ist da, obwohl man sie nicht sehen kann.“ Aber hier gilt: „Luft kann man doch sehen!“
  • Die Phillippinos kennen kein Klopapier. Oft sieht man neben der Toilette eine Schöpfkelle mit Wassereimer. Zur Beruhigung: Wir haben Klopapier zu Hause =)
  • Jemanden zu grüßen und Ja zu sagen macht man nicht durch Kopfnicken sondern indem man die Augenbrauen hebt.
  • Falls es die Wörter „Einsamkeit, Stille und Ruhe“ in Tagalog überhaupt gibt, werde ich sie nicht lernen müssen, denn das gibt es hier in Manila selten.
  • Der Philippino kennt nur ein Wort für „er/sie/es“ dafür kennt er zwei Wörter für „wir“. Das drückt einfach aus wie sehr hier die Gruppe und nicht das Individuum im Vordergrund steht. 

Sonntag, 10. Oktober 2010

Impression of Manila

... // Eindruck von Manila:














Manila ist ein krasser Kontrast zwischen arm und reich. Die Hochhäuser im Hintergrund und und direkt davor die Hütten auf Stelzen und die Wellblechhütten. Im Bild ist auch der Floodway, ein "Fluss" der als Abwasserfluss genutzt wird.

Das ist kein seltener Blick in eine Seitengasse am Floodway. Die Kinder, die zu der Zeit in der Schule sein sollten,  springen herum und schauen einen alle neugierig an. Die Menschen leben in so unvorstellbar einfachen Verhältnissen und trotzdem schenken sie dir ein herzliches Lächeln und strahlen Lebendigkeit und Freundlichkeit aus. 

Mir gehts gut hier, ich sammle viele Eindrücke und versuche die zu verarbeiten. Wir bekommen echt die Zeit eins nach dem anderen kennen zu lernen und hier anzukommen - das ist so gut! Erst am Mittwoch fängt unserer Sprachschule an - dann heißt es Tagalog lernen. Im Moment schauen wir die Stadt an, lernen die Missionare, die Gemeinden und die unterschiedlichen Projekte kennen. 

Wenn ihr das hier lest, gebt mir einfach eine kurze Rückmeldung... über einen Kommentar  oder eine e-mail freue ich mich riesig, dann weiß ich auch dass sich das hier lohnt :) 
Grüße aus Manila!

Tricyclefahrt

Ein Tricycle ist ein Motorrad mit Beiwagen und die findet man überall auf Manilas Straßen. Die haben sogar festgelegte Bereiche in denen die fahren. Sowohl hinter den Fahrer und in dem Beiwagen quetschen sich die Leute- 6 Menschen passen da  locker ein und drauf :) Meine erste Tricyclefahrt hatte ich am Freitag, Dana und ich haben das ganz tourist-like natürlich festgehalten: 

Dana und ich zusammen im Tricylce :)

Freitag, 8. Oktober 2010

The First Day



Mittwoch haben wir erstmal mit den deutschen Missionaren hier vor Ort gefrühstückt. Es war schön einfach Gemeinschaft zu haben und die Persönlichkeiten mit denen wir hier zusammen sein werden kennen zu lernen. Wir haben die ersten Infos für unsere Zeit bekommen. Nächste Woche Mittwoch fängt für uns die 3 wöchige Sprachschule an. Bis dahin werden wir die Leute, die Stadt und die Projekte hier kennen lernen. Es ist sehr cool am Anfang die Zeit zum Ankommen zu bekommen. 

 Hier erstmal das versprochene Foto von meinem Team: 

Fabian, Jonas, Dana und Ich. 


Danach sind wir – Dana und ich- in unsere eigene kleine Wohnung eingezogen. Unsere Wohnung ist klein, simpel aber fein. Sie bietet uns alles was wir brauchen: Schlafzimmer, Badzimmer, Küchenzeile mit Ess- und Wohnbereich. Die Wohnung ist schon mit vielem was wir brauchen für uns ausgestattet worden. Bilder von unserer Wohnung zeige ich euch bald.


Das Willkommensschild aus unserer Wohnung:
Mabuhay sa bahay ist Tagalog und heißt Willkommen zu Hause!

Abschied und Ankunft



Das sind meine Geschwister und ich am Flughafen. Ihr seid einfach toll und verrückt! Ich liebe das wenn ihr alle auf einem Haufen, bei mir seid. Danke an alle die am Flughafen dabei waren, hab mich sehr drüber gefreut.

Der Abschied war teilweise hart, aber mit dem Blick nach vorne wars machbar J Ich hatte das Gefühl, ich muss jetzt durch den Abschied durch, aber nach jedem Tschüss-sagen habe ich mich leichter gefühlt. 

Dienstag um 10:10 Uhr und bei 28°C sind wir vier gut in Manila angekommen! Während dem Flug, in Dubai und auch in Manila am Flughafen lief alles glatt.
Der Landeanflug bei Nacht war richtig eindrucksvoll. So viele Lichter, alles rund um die Küste -  Manila ist eine rießige Stadt! Gigantisch groß. Unbeschreiblich. 


Dienstag, 28. September 2010

Meine Tage sind gezählt

Es liegen noch 7 Tage auf deutschem Boden vor mir.  So langsam wird echt Zeit das ich fliege, nach so viel Vorbereitung freue ich mich riesig auf Manila. Ich fühle mich wie ein Kücken das endlich aus seiner Eierschale raus will. :) Das heißt, ich will jetzt los: lieber heute als morgen!

Das zweite Seminar war noch besser als das erste - viele tolle Menschen und ne menge persönliche Gespräche - eine wertvolle und sehr lustige Zeit. Die Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen hat einfach gut getan. 
Auf dem Seminaren habe ich immer wieder festgestellt das ich ein wirklich cooles Team habe. Wir gehen zu viert auf die Philippinen: Jonas, Fabian, Dana und ich. - Ein Bild von den drei gibt´s später - Jeder von uns wird in Manila in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und wahrscheinlich auch in unterschiedlichen Gemeinden sein. Ich glaube wir werden einiges zusammen erleben, manche Herausforderung meistern und auch viel Spaß  haben. Mit Dana werde ich auch zusammen wohnen, darauf freue ich mich schon sehr. Sie ist eine tolle junge Frau und wir verstehen uns gut. Heute habe ich auch die Nachricht bekommen das die Missionare schon eine Wohnung für uns gefunden haben. juhuuu! 

Mein Visum ist auch angekommen und meiner Einreise steht nun nichts mehr im Weg :) 

Montag, 13. September 2010

It´s time to say goodbye


Einmal mit dem Auge geblinzelt und schon ist mein FSJ (freiwillig soziales Jahr) in vollem Gange. Auch wenn ich noch auf deutschem Boden bin, bin ich schon mittendrin.  Das erste 10 tägige Vorbereitungseminar habe ich hinter mir. Viel Input, viele Informationen und Themen zur Bibel. Die Zeit war super bereichernd und gefüllt mit vielen tollen Persönlichkeiten - Menschen die sich bald auf der ganzen Welt verstreuen- wir hatten eine gute Gemeinschaft und ich freue mich schon auf die nächste 10 Tage mit den gleichen liebenswerten und verrückten Personen!

Wenn etwas Neues anfängt gehört auch der Abschied dazu.
Letzte Woche habe ich mich von seiner sehr guten Freundin verabschiedet: Anna! Sie ist jetzt in Australien für ein halbes Jahr. Für mich war es echt wichtig sie vor dem Abflug nochmal zu sehn und mich richtig von ihr zu verabschieden.

                       - Anna und ich auf ihrer Abschiedsfeier- 

Morgen werde ich meinen Eltern tschüss sagen, denn die beiden fliegen nach Tansania und sind noch weg wenn ich fliege. So ganz bewusst ist es mir noch nicht, dass ich sie ab morgen ein ganzes Jahr nicht sehen werde. 
Dadurch das ich mich schon von so einigen wichtigen Menschen verabschiede bin ich mit meinem Kopf schon halb auf den Philippinen. Ich glaube das wird mir meinen Abschied von hier einiges leichter machen. 






Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut. (Arthur Schnitzler)

Montag, 30. August 2010

Intensive Zeiten

Im letzen Monat ist so vieles passiert und ich muss sagen: Ich liebe mein Leben, so wie es ist!

Ende Juli habe ich meine Zelte in Heidelberg abgebrochen: Letzter Arbeitstag, Umzug und viele Verabschiedungen von wirklich tollen Menschen. Das Arbeitsjahr war hart für mich aber ein purer Segen! Ich durfte vieles lernen und bin so froh das ich es durch gezogen habe. 

Nach meinem Umzug bin ich zum Sola (Sommerlager) gefahren. Eine Woche, 230 Teenager, Zelten und leben als Römer. Ich habe eine Gruppe geleitet zusammen mit anderen tollen Mitarbeitern, die mir das wirklich einfach gemacht haben. Das Sola war für mich eine ermutigende und ereignisreiche Zeit. 

Eine entspannende Woche in der Heimat und dann bin ich zum Move Camp gefahren. Move Camp ist ein Camp für Teenagers (13-18 Jahre) die Jesus lieben und ihn besser kennen lernen wollen. Es geht also darum Jugendliche in ihrer Nachfolge zu stärken - dafür schlägt mein Herz :)  Die Woche war so voller Segen - so sehr wie es in Strömen gereget hat. Die Mädels in meinem Zelt haben mich wirklich begeistert, so schöne Persönlichkeiten!

Sonntag war meine Verabschiedung und Segnung in der Gemeinde. Ich liebe meine Heimatgemeinde in Haigerseelbach. Menschen die mich kennen und mich herzlich willkommen heißen. Es war schön dort zu sein und echt ermutigt zu werden für mein Auslandsjahr!

Die Tage sind gezählt und am Mittwoch (1.09) fängt mein FSJ offiziell an, mit meinem ersten Vorbereitungsseminar. Ich freu mich darauf Dana, Jonas und Fabian (die mit mir auf die Philippinen gehen) besser kennen zu lernen und bin gespannt was mich so erwartet.

- Übriges, ich freue mich riesig über eine kurze Rückmeldung, also kommentiert fleißig- 

Sonntag, 18. Juli 2010

Teleobjektiv = Traumerfüllung²


Ein Traum ist wahr geworden  =)   Ich habe mir endlich ein zweites Objektiv für meine Kamera gekauft! Es wurde einiges gespart, überlegt, Ratschläge eingeholt und ich habe mich für ein Teleobjektiv von Canon entschieden.



Wer sich für die technischen Einzelheiten interessiert, kann mal hier vorbei schauen: 


Jetzt fehlt nur noch die passende Kameratasche, damit ich auch beide Objektive sicher transportieren kann. Andere Frauen kaufen sich 10 Paar Schuhe und brauchen anschließend einen neuen Schuhschrank. Ich kaufe mit ein Objektiv und brauche jetzt eine neue Kameratasche!

Ich genieße es mit meinem neuen Objektiv Fotos zu schießen und hoffe das ich damit gut ausgerüstet bin für die Philippinen. 

Mittwoch, 23. Juni 2010

Staatlich anerkannte Erzieherin!

So ganz habe ich es immer noch nicht realisiert. Aber gestern um 12.30 Uhr habe ich mein Kolloquium- mündliche Prüfung- hinter mich gebracht. Das war die letzte große Hürde in meinem Anerkennungsjahr. Jetzt sind tatsächlich alle Bedingungen für meine staatliche Anerkennung erfüllt! Die Prüfung habe ich mit einer drei bestanden - nicht besonders gut, aber bestanden!

Im Blick auf mein letztes Jahr seh ich unheimlich viel: Auch einige tiefe Tiefs, die ich mit Gott durchgemacht habe, ohne Family und alte Freunde direkt da zu haben! Noch im Februar hatte ich darüber nachgedacht dieses Jahr nicht fertig zu werden, mein Anerkennungsjahr abzubrechen und zu wiederholen! Gott hat sich als treu erwiesen! Allein das ich jetzt (nur 4 Monate später) wirklich fertig bin und es mir gut geht auf der Arbeit ist ein hammer Geschenk!

Ich durfte in dem Jahr so viel lernen und ich bin mega dankbar meine Ausbildung in der Tasche zu haben.Von ganzem Herzen dankbar bin ich auch für meine Familie und meine Freunde die mich auch durch getragen haben, wenn ich einfach unausstehlich war! Alles in allem möchte ich das Jahr nicht missen, es prägt mich!

Sonntag, 13. Juni 2010

Der Rahmen ist gesteckt


... und so langsam wird es konkret. Die ersten Formalitäten sind erledigt, die Tropenuntersuchung hinter mich gebracht und der Arzt schreibt: "Gegen den vorgesehenen Aufenthalt in tropischen oder subtropischen Ländern bestehen ärztlicherseits derzeit keine Bedenken."
Mein Flug ist reserviert, das Ausreisedatum und meine Seminare stehen auch fest! Ich werde mein FSJ erst zum September anfangen, also einen Monat später als zuerst gedacht. Im September habe ich dann 2 mal 10 Tage Seminar und am 5.10.10 werde ich auf die Philippinen fliegen.
Dadurch das mein FSJ jetzt später anfängt habe ich den August komplett frei und somit die geniale Möglichkeit beim Teen-Sola und Move Camp dabei zu sein. Ich freu mich jetzt schon riesig auf die zwei Wochen am Lagerplatz, die Gemeinschaft mit den Leuten, einfach zu sein und Gott zu dienen.

Ein hammer großes Geschenk ist auch: Meine Mit-FSJ ler werden mit mir später ausreisen. Das heißt die ersten Eindrücke kann ich zusammen mit den beiden sammeln und auch die ersten Vokabeln werden gemeinsam gelernt.

Vor mir liegen jetzt noch 7 Arbeitswochen, eine mündliche Prüfung und vier Monate Deutschland. Meine Zeit in Heidelberg ist auch schon gezählt, denn nach meinem letzten Arbeitstag werde ich direkt ausziehen. Dann bin ich wieder in Haiger zu finden. Das alles ist für mich noch ziemlich unreal und geht so schnell. Ich freu mich schon so sehr auf das Auslandsjahr, aber das sind noch ganze vier Monate hin. Ich hab keine Lust darauf mich von den Leuten hier in Heidelberg zu verabschieden und meine Sachen hier zu packen - aber die Zeit wird so schnell vergehen!
Meine nächsten Monate werden also von vielen Verabschiedungen geprägt sein, aber erstmal heißt es noch fleißig arbeiten und Heidelberg genießen. :)

Freitag, 4. Juni 2010

Photo of the month

Mit ein bisschen Verspätung präsentiere ich euch jetzt das Photo des Monats von Mai: Im Mai war ich ein bisschen unterwegs -Haiger, Borkum, Münster, Wiesbaden und Siloah- und ehrlich gesagt habe ich mehr dokumentiert als fotografiert. Fototechnisch bin ich deswegen nicht ganz zufrieden, aber hier ist ein Foto von meiner Zeit auf Borkum. Wer sich das April und Mai Foto anschaut, merkt: Ich liebe Spiegelungen im Wasser. :)  

  

Freitag, 30. April 2010

Photo of the month




Die drei A´s im April: Altstadt, Alte Brücke, Abenddämmerung.

Um meine Interessen -Fotografie- ein bisschen mit euch zu teilen, habe ich mich überlegt jeden Monat ein "Photo of the month" zu posten. MIR viel es echt schwer mich auf ein Bild festzulegen, aber ich hab´s geschafft. :)
Viel Spaß damit!

Montag, 12. April 2010

- Vorfreude Pur -


Wahrscheinlich fragt sich der ein oder andere von euch: "Warum fängt die Julia jetzt auch an zu bloggen?" Berechtigte Frage und um ehrlich zu sein habe ich den Blog aus reiner Vorfreude eingerichtet :)

Vorfreude auf was? Nach zwei Bewerbungen, einigen Gesprächen, Gedanken und Gebeten habe ich mich entschieden ein Missionseinsatz auf den Philippinen zu machen. Den Missionseinsatz werde ich im Rahmen eines FSJ machen, von der AM (Allianz Mission) aus und los gehts erst im September! Es sind also noch knapp 5 Monate bis zum zum ersten Mal philippinischen Boden betrete. Aber ich freue mich schon jetzt total darauf. Mal raus kommen aus der westlichen Kultur, keine Verpflichtungen und Leistungsdruck. Einfach dort sein, den Menschen und Gott zu dienen und mich von ihrer Lebensart bereichern zu lassen.
Da kommt all meine Reise- und Abendteuerlust in mir hoch und ich bin einfach nur dankbar das ich die Möglichkeit habe das zu machen. Aber natürlich bin ich mir auch dessen bewusst das es bestimmt auch ein hartes Jahr wird. Indem ich viel Armut, Dreck und Elend sehen werde.

Der Blog ist also dazu gedacht meine Freunde, Familie und Gemeinde auf dem Laufenden zu halten mit dem was ich dort so erlebe und natürlich auch mit dem was mir so vor die Linse kommt!