Jetzt bin ich schon seit 19 Tagen wieder in Deutschland. Unglaublich, aber mein Jahr in Manila ist vorbei und es gäbe viel darüber zu sagen, aber nicht an dieser Stelle :)
Hier will ich nur kurz Danke sagen! Danke fürs lesen, kommentieren und mit mir teilen! Manchmal hat es mich richtig überrascht wer so auf meinem Blog vorbei schaut.
Danke_Salamat_Thanks
Freitag, 9. September 2011
Samstag, 30. Juli 2011
21 days left
3 Wochen, 21 Tage ... dann lande ich wieder auf deutschem Boden.
Was soll ich davon halten? Manchmal bin ich mir selbst nicht sicher.
Bis zum 21 August ist wirklich nicht mehr lange, aber Deutschland fühlt sich für mich wie ein anderes Universum an. Ich weiß dass ich mein Leben hier, die Kultur, den Lifestyle, die Kinder und vor allem meine Freunde hier vermissen werde. Auch wenn ich liebend gerne noch länger hier bleiben würde, weiß ich das Gott alles unter Kontrolle hat. Er wird mit mir nach Deutschland gehen und dass ist definitiv das Wichtigste in meinem Leben.
Dazu kommt: Ich habe eigentlich 1000 Gründe mich auf Deutschland zu freuen! Ich hab eine tolle Familie und geniale Freunde.
Leute - ich freu mich auf euch! Wirklich, ich freu mich auf gute Gespräche und tiefe Gemeinschaft mit euch. Ich will wieder an eurem Leben teilhaben und wissen was bei euch abgeht und was euch bewegt.
passt auf euch auf!
und bis bald :)
Dienstag, 19. Juli 2011
Der Junge
Heute kan ein Junge in unser Tuturial Center. Ohne Anmeldung, ohne Schuhe und ohne Hefte betrat den Raum. Niemand hat den dreizehnjährigen bei uns angemeldet und kein Elternteil hat ihn zu uns gesendet. Er kam mit seinem Freund, weil der ihm erzählt hatte, er könnte bei uns lesen und schreiben lernen.
Er erzählt dass seine Mama gestorben ist und das er jetzt in die erste Klasse geht.
Wissbegierig und gleichzeitig schüchtern sitzt der dreizehn Jahre alte Junge zwischen den kleinen Vorschülern und lernt seine ersten Buchstaben kennen. Dort wirkt er fehl am Platz, aber das ist völlig egal. Denn alles was zählt: Vielleicht hat er endlich eine Chance lesen zu lernen!
Er erzählt dass seine Mama gestorben ist und das er jetzt in die erste Klasse geht.
Wissbegierig und gleichzeitig schüchtern sitzt der dreizehn Jahre alte Junge zwischen den kleinen Vorschülern und lernt seine ersten Buchstaben kennen. Dort wirkt er fehl am Platz, aber das ist völlig egal. Denn alles was zählt: Vielleicht hat er endlich eine Chance lesen zu lernen!
Freitag, 1. Juli 2011
Regen.Wasser.Nass
Die Regenzeit hat vor ein paar Wochen wirklich angefangen- das heißt es regnet jeden Nachmittag mindestens einmal heftig. Wenn es so heftig regnet sind die Straßen wie leergefegt und jeder bleibt zu Hause. So werden manche Pläne über den Haufen geworden "nur" weil es regnet. Einer der wenigen Vorteile ist dass es nachts angenehm kühl ist und ich richtig gut schlafen kann ohne zu schwitzen oder aufzuwachen. :)
Letze Woche ist ein Taifun über die Philippinen gezogen und wir haben die Ausläufer davon abbekommen. Es hat 3 Tage lang immer wieder geregnet.
Das Wasser im naheglegenen Floodway stieg stark an, in manchen Straßen stand das Wasser und die Medien verbreiten Panik. Wir haben gebetet, mit unseren Freunden gebanngt und Vorsorge getroffen. In unserem Haus haben wir alle Elektronik und alles was möglich war in den zweiten Stock getragen.
Der Gadanke dass vielleicht in ein paar Stunden das Wasser unsere Straße überflutet und es in unser Haus hineinläuft war schon krass. In dieser Nacht hab ich echt erlebt wie Gott mir so viel Kraft und Ruhe schenkt - unglaublich. Mein Gefühl war: "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen" (Psalm 18,30) und mein Gebet war das Gott meine Freunde hier bewahrt.
Er hat es getan. Der Regen hat aufgehört, der Fluss ist nicht übergelaufen- der Taifun ist weiter gezogen und Gott hat uns vor einer Flut bewahrt.
IHM sei die Ehre!
P.s: Wenn ihr nen Bild und ein Video sehn wollt, schaut doch bei Fabis Blog vorbei. Den findet ihr unter links - "Fabian Brücher"
Sonntag, 5. Juni 2011
Hillsong United in Concert
Hillsong United live in Manila und das ganze für 5 Euro. Letzte Woche war ich mit ein paar Freunden aus meiner Gemeinde aufm Konzert von Hillsong United. Musikalisch gesehn gibt´s einige Bands die ich vorziehen würde. Trotzdem: Der Abend mit den Leuten war sehr cool, ich habs total genossen gemeinsam unterwegs zu sein und einfach mit ihnen Spaß an der Sache zu haben :)
Freunde, lasst von euch hören.
Dienstag, 24. Mai 2011
21 Jahre Julia
Das feste Vorhaben mich bei euch zu melden schafft es im Moment nur zu einem Bild, aber bald melde ich mich auch mit ein paar mehr Worten bei euch :) Das Bild ist von meinem Geburtstag und mir gehts hier sehr gut. Näheres folg bald :) Ein mega dickes Dankeschön für all euere Wünsche zu meinem Geburtstag aus Deutschland und danke für eurer Dasein, auch wenn ich mich im Moment so wenig melde.
Ihr seid einfach genial!
Montag, 2. Mai 2011
Youth Camps
Endlich melde ich mich nochmal bei euch um euch ein bisschen von dem zu erzählen was ich so erlebe. In der Woche nach Ostern hatten wir die Jugendcamps. 2 Camps in 6 Tagen. Das erste war Discipleship mit ca 90 Jugendlichen und das zweite war Evangelistic mit 40 Jugendlichen. Für mich wars super interessant Campleben auf philippinisch zu erleben. Zwischendurch musste ich ans Sola denken und hab festgestellt wie unterschiedlich die Welten sind :) Wer mich kennt kann sich sicher vorstellen, dass ich die Camp-zeit sehr genossen habe. Es war eine geniale und intensive Zeit mit aufs und abs.
Intensiv weil ich Tag und Nacht mit so vielen Menschen zusammen war und dauerhaft sprachlich herausgefordert war. Ich hab mich sehr gefreut die Mädels aus meiner Gemeinde besser kennen zu lernen und einfach was mit ihnen zusammen zu erleben.
Die Mädels aus meiner Kleingruppe vom evangelistic Camp und ich :)
Ich hab das Gefühl hier nicht nur zu sein sondern wirklich zu leben. Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken dass ich im August noch gar nicht nach Hause will.
Macht euch keinen Kopf - natürlich vermisse ich euch :)
Sonntag, 10. April 2011
Mittwoch, 30. März 2011
Schönheit
In den letzten Wochen hatte ich viele Gelegenheiten Gottes Schönheit zu bestaunen. Urlaub -mit meinen Eltern- am weißen Sandstrand, türkisblaues Wasser, und grüne Palmen. Wunderschön.
Auch beim Schnorcheln hatte ich die Chance die Welt ganz neu zu sehen - die Unterwasserwelt ist atemberaubend. Unterschiedlichste Korallen, Fische in leuchtenen Farben und in andersartigen Formen.
Wie ihr seht genieße ich mein Leben hier :)
Ich freu mich immer von euch zu hören!
Freitag, 4. März 2011
Examen bestanden...
… in zweifacher Hinsicht.
Einmal würde ich sagen hab ich eine der letzten „Prüfungen“ als Lehrerin bestanden. Die Herausforderung dieses Mal beim Unterrichten war das ich Examen für alle 4 Klassen selbst entwerfen musste. Philippinisch hab ich das dann auch 5 Tage vor dem Exam-termin erfahren – aber wie das hier so ist wurde der Termin eh nochmal verschoben. Also keinen Grund sich zu stressen. Hätte ich das mal vorher gewusst! Und zweitens haben meine Kids ihre Examen auch bestanden. :)
Meine Zeit des Unterrichtens geht zu Ende. März ist das Schuljahr vorbei, es folgen ganze zwei Monate Summerbreak (Ferien) und zum neuen Schuljahr wird hoffentlich eine neue Lehrerin eingestellt. Lehrerin zu sein war eine gute Herausforderung, aber ich freue mich sehr, einfach für die Kids da zu sein. Den einzelnen Kids zu helfen, mit ihnen zu spielen und zu albern, mehr Zeit für den einzelnen zu haben- das entspricht mehr dem was ich gerne tun will. Eine Tagalog-sprechende Lehrerin tut den Kindern viel besser und ich bin als Spiel-Spaß und Quatschpartner eh besser geeignet :) Das geht auch leicht ohne Sprache!
Schon in 5 Tagen kommen meine Eltern mich besuchen... yipiii yeah!
und ich meld mich dann danach wieder bei euch!
in dem Sinne, lasst auf euch aufpassen.
Sonntag, 20. Februar 2011
Das Gras auf der anderen Seite
Alle Mädels und Jungs holen auf einmal ihr weißes Puder raus holt und pudern sich mitten in der Öffentlich keit ihre Gesichter ein, um unbedingt weiß zu sein. Ich steh mitten drin, beobachte und denke kurz an meine deutschen Freunde, die alles geben um braun zu sein. Der Mensch ist verrückt, immer will er das was er nicht hat!
Um braun werden zu vermeiden die Pinoys es, länger in der Sonne zu sein. Wenn ich dann auf einem Platz sitze, wo mir die Sonne ins Gesicht scheint kann das zur großen Verwunderung führen. Mancher nutzt sogar Regenschirme, um die Sonne abzuhalten. Ein Blick auf die Pflegeartikel und überall ist whitening zu finden. Die Cremes, das Duschgel und auch die Bodylotion machen dich hier weißer.
Die Hautfarbe ist wirklich nur ein kleines Beispiel. Aber die Denkweise begegnet mir immer wieder, in Deutschland genauso wie auf den Philippinen. Das zu wollen was man nicht hat oder anders sein zu wollen als man ist. Wenn wir ehrlich sind denken wir oft man wäre glücklicher /zufriedener oder würde ein besseres Leben führen wenn man das hat was man sich wünscht.
Warum denkt der Mensch immer das Gras auf der anderen Seite sei grüner? Warum wollen wir das Sein was wir nicht sind? Warum wollen wir das was wir nicht haben?
Warum können wir nicht einfach zufrieden sein mit dem was wir haben und sind?
" He's got everything he wanted
But now what he wants is what he had (...)
Now everything is not what he thought
(...) The grass isn't greener on this lonely side."
But now what he wants is what he had (...)
Now everything is not what he thought
(...) The grass isn't greener on this lonely side."
lyrics "Million Dollar man" Kutless
Sonntag, 13. Februar 2011
Photos vom STC
So einiges was ich hier erlebe fällt mir schwer so zu schreiben und nach Deutschland zu senden. Weil ich das Gefühl man versteht es gar nicht, wenn man nicht selbst hier gewesen ist. Das Leben, die Denkweise, einfach so vieles ist hier anders. Ich hab mir vorgenommen mich bald nochmal ausführlich bei euch zu melden. Heute gibts erstmal ein paar Fotos ausm STC, das Nachhilfezentrum in dem ich arbeite.
Ate Merlyn (eine Lehrerin), ein paar Kids und ich.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Kinderaugen
Ich hab das Vorrecht acht Stunden am Tag mit Kindern zu verbringen.
Kinder, die so fröhlich sind, obwohl sie wenig besitzen und nicht wertgeschätzt werden.
Kinder, die tun was sie wollen, weil sie den restlichen Tag auf der Straße herumstreunen.
Kinder, die sich über jede Aufmerksamkeit von Herzen freuen.
Kinder, die frech sind, weil es die meiste Zeit niemanden interessiert was sie tun.
Ich schaue in diese tief schwarzen Kinderaugen und sehe Sorge gemischt mit Angst.
In diesen Kinderaugen ist nichts kindliches, unbeschwertes und unschuldiges zu finden.
In diesen Kinderaugen ist nichts kindliches, unbeschwertes und unschuldiges zu finden.
Ein Blick in diese Kinderaugen lässt mich erahnen was dieses Kind schon alles gesehen und erlebt hat.
Donnerstag, 13. Januar 2011
.angekommen.
Wenn du dich daran gewöhnt hast dass...
...die Uhrzeit niemanden interessiert...
...es im Winter 28°C sind...
... röpsen keineswegs peinlich ist...
... Zuverlässigkeit ein Fremdwort ist...
...es kaum Straßenschilder gibt....
...die Durchschnittsgeschwindigkeit 8 km/h beträgt...
...du auch rechts überholen darfst...
...dann bist du in Manila angekommen.
Seit ein paar Wochen hab ich echt das Gefühl hier angekommen zu sein. Nicht nur dass mein Wochenplan gefüllt ist, sondern das ich mich an viele Dinge gewöhnt habe, die am Anfang so fremd und neu waren. Die Fahrt durch die Millionenstadt wird zur Normalität und ich muss nicht mehr im Sekundentakt darauf achten wo ich aussteigen sollte, sondern ich kann mich entspannt zurück lehnen und eine sms schreiben :) Auch wenn ich mich an vieles gewöhnt habe ist es noch lange nicht gewöhnlich für mich geworden.
Hier hab ich ja vieles neu lernen müssen wie ein Kind und wenn man das mit "aufwachsen" vergleicht, dann hatte ich vor einem Monat meinen 18. Geburtstag. :) Einige wissen es schon: Ich hab jetzt auch einen philippinischen Führerschein für Auto und Motorrad. Das ist echt genial, ein bisschen mobiler zu sein! Ich glaube nach dem Jahr hab ich entweder Auto fahren verlernt oder ich bin richtig gut :)
Mein Rückflug steht jetzt übrigens fest, es wird wohl der 21.08 dieses Jahr sein. Aber da man hier ja nicht so weit vorrausschauend denkt, ist das noch weit weg für mich.
Ingat kayo // passt auf euch auf!
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