Mittwoch, 27. Oktober 2010

Daranak Falls

Montags ist mein freier Tag und diesen Montag waren wir das erste Mal außerhalb von Manila. Wir sind zu den Daranak Falls gefahren. (also zu ein paar Wasserfällen) Gefahren sind wir 40 km und dafür haben wir ungefähr 1,5 Stunden gebraucht. Zeit, Planung und Warten stehen hier einfach in einem anderen Verhältnis. 

Grüne Umgebung, Pflanzen, Bäume und Blumen zu sehen war wirklich schön! In Manila sieht man davon nämlich nicht viel. Dazu noch frische Luft atmen - einfach herrlich. Ich habe den Tag echt genossen und unter einem Wasserfall zu stehen war ein sehr cooles Erlebnis. Das ist Schwimmen mit gratis Massage inklusive :) 

Wie ihr bestimmt heraus gelesen habt geht´s mir hier gut. Grade sind wir in der Entscheidungsphase wo wir mitarbeiten werden und die ersten Tendenzen zeichnen sich ab. Bald gibts genaueres dazu. 
Übrigens, bei mir ist es jetzt 20:30 Uhr und angenehme 28°C. 
Grüße aus Manila 

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bahay...

... // zu Hause
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deswegen spare ich mir diese jetzt. Das ist unser - Danas und meine- kleines und feines Appartement. Ich habe für euch nicht aufgeräumt, es sind also real life Eindrücke die ihr bekommt :) Auch wenn manche Wände noch kahl sind fühlen wir uns dort schon sehr wohl. 


Sonntag, 17. Oktober 2010

Tagalog Language School

... // Tagalog Sprachschule.
Das steht seit Mittwoch auf dem Programm. Drei Mal die Woche,je zwei Stunden am Tag und das drei Wochen lang. An Anfang dachte ich so: "Nur zwei Stunden". Aber ich kann euch sagen, zwei Stunden sind wirklich lange. Danach ist mein Kopf so voll und all meine Konzentration aufgebraucht, das hätte ich nie vorher gedacht. Tagalog ist die 3. schwerste Sprache der Welt ist und der Standardkurs dauert 1,5 Jahre . Sehr mut machend,oder? :) Ich muss mich rein hängen die Sprache zu lernen, denn das ist ein großer Teil der Brücke zu den Menschen hier.

Wenn wir keine Sprachschule haben, dann schauen wir uns die Gemeinden und Projekte hier an. Es ist so cool die Philippinos kennen zu lernen. Sie sind freundlich, laut, hilfsbereit, chaotisch, lebendig und so herzlich- ich liebe das! Nach der Sprachschule werden wir dann zusammen entscheiden wer wo mitarbeiten wird.


Auf dem Bild hier seht ihr einen Jeepney. Die fahren hier überall rum, haben bestimmte Routen und sind sowas wie "offizielle Verkehrsmittel". Man steigt ein uns aus wo man will, es gibt keine festen Haltestellen und trotzdem weiß jeder wie viel er für welche Strecke bezahlen muss :) Am Anfang ein bisschen verwirrend - ein System im scheinbaren Chaos, aber die Dinger sind einfach toll.  Ich würde liebend gerne auch mal hinten drauf fahren, also im Stehen. Aber leider ist das kulturell für eine Frau total unangebracht. Um zur Sprachschule zu kommen fahren wir mit denen- die erste abenteuerliche Fahrt alleine haben wir also schon hinter uns.

Inat .. // Take Care   
(so verabschiedet man sich hier :) 

Mittwoch, 13. Oktober 2010

10 Facts about my life in Manila...


... //10 Fakten über mein Leben in Manila.
Jetzt bin ich eine Woche hier und es kommt mir schon viel länger vor. Hier bin ich wie ein kleines Kind und ich lerne alles von Anfang an. In der letzten Woche haben wir die Stadt kennen gelernt und so selbstverständlich Sachen wie: über die Straße gehen, einkaufen gehen auf dem Markt und in der Mall,  Tricyle und Jeepney fahren. Es gäbe schon so viel zu erzählen, aber ihr werdet eins nach dem anderen noch mitbekommen. 

Ein paar Eigenarten der Lebens hier und er Kultur habe ich versucht zusammen zu fassen unter dem Namen "10 Facts about my life in Manila"
  • Duschen ist hier wie Zähneputzen: 2-3 Mal dringend notwendig.
  • Obst sind die günstigeren Süßigkeiten. Es gibt das beste und leckerste Obst an jeder Straßenecke für ein paar Pesos
- Das ist Rambutan, eine wirklich leckere Frucht. Ich liebe sie! :) - 

  •  Wasser schmeckt und riecht nach Chlor. Darum niemals aus dem Wasserhahn trinken, dazu gibt es Wasserfilter.
  • Philippinos können überall schlafen: in der Schubkarre, im Tricycle, im Jeepney, am Straßenrand einer Hauptstraße… im fahren, sitzen, stehen oder liegen: egal, sie tun es einfach. 
  • Auch wenn ich 20 Jahre lang das Gegenteil geglaubt habe, weiß ich es jetzt besser: Ich bin nicht klein. Die Philippinas sind es.
  • In Deutschland wurde mir immer gesagt „Luft ist da, obwohl man sie nicht sehen kann.“ Aber hier gilt: „Luft kann man doch sehen!“
  • Die Phillippinos kennen kein Klopapier. Oft sieht man neben der Toilette eine Schöpfkelle mit Wassereimer. Zur Beruhigung: Wir haben Klopapier zu Hause =)
  • Jemanden zu grüßen und Ja zu sagen macht man nicht durch Kopfnicken sondern indem man die Augenbrauen hebt.
  • Falls es die Wörter „Einsamkeit, Stille und Ruhe“ in Tagalog überhaupt gibt, werde ich sie nicht lernen müssen, denn das gibt es hier in Manila selten.
  • Der Philippino kennt nur ein Wort für „er/sie/es“ dafür kennt er zwei Wörter für „wir“. Das drückt einfach aus wie sehr hier die Gruppe und nicht das Individuum im Vordergrund steht. 

Sonntag, 10. Oktober 2010

Impression of Manila

... // Eindruck von Manila:














Manila ist ein krasser Kontrast zwischen arm und reich. Die Hochhäuser im Hintergrund und und direkt davor die Hütten auf Stelzen und die Wellblechhütten. Im Bild ist auch der Floodway, ein "Fluss" der als Abwasserfluss genutzt wird.

Das ist kein seltener Blick in eine Seitengasse am Floodway. Die Kinder, die zu der Zeit in der Schule sein sollten,  springen herum und schauen einen alle neugierig an. Die Menschen leben in so unvorstellbar einfachen Verhältnissen und trotzdem schenken sie dir ein herzliches Lächeln und strahlen Lebendigkeit und Freundlichkeit aus. 

Mir gehts gut hier, ich sammle viele Eindrücke und versuche die zu verarbeiten. Wir bekommen echt die Zeit eins nach dem anderen kennen zu lernen und hier anzukommen - das ist so gut! Erst am Mittwoch fängt unserer Sprachschule an - dann heißt es Tagalog lernen. Im Moment schauen wir die Stadt an, lernen die Missionare, die Gemeinden und die unterschiedlichen Projekte kennen. 

Wenn ihr das hier lest, gebt mir einfach eine kurze Rückmeldung... über einen Kommentar  oder eine e-mail freue ich mich riesig, dann weiß ich auch dass sich das hier lohnt :) 
Grüße aus Manila!

Tricyclefahrt

Ein Tricycle ist ein Motorrad mit Beiwagen und die findet man überall auf Manilas Straßen. Die haben sogar festgelegte Bereiche in denen die fahren. Sowohl hinter den Fahrer und in dem Beiwagen quetschen sich die Leute- 6 Menschen passen da  locker ein und drauf :) Meine erste Tricyclefahrt hatte ich am Freitag, Dana und ich haben das ganz tourist-like natürlich festgehalten: 

Dana und ich zusammen im Tricylce :)

Freitag, 8. Oktober 2010

The First Day



Mittwoch haben wir erstmal mit den deutschen Missionaren hier vor Ort gefrühstückt. Es war schön einfach Gemeinschaft zu haben und die Persönlichkeiten mit denen wir hier zusammen sein werden kennen zu lernen. Wir haben die ersten Infos für unsere Zeit bekommen. Nächste Woche Mittwoch fängt für uns die 3 wöchige Sprachschule an. Bis dahin werden wir die Leute, die Stadt und die Projekte hier kennen lernen. Es ist sehr cool am Anfang die Zeit zum Ankommen zu bekommen. 

 Hier erstmal das versprochene Foto von meinem Team: 

Fabian, Jonas, Dana und Ich. 


Danach sind wir – Dana und ich- in unsere eigene kleine Wohnung eingezogen. Unsere Wohnung ist klein, simpel aber fein. Sie bietet uns alles was wir brauchen: Schlafzimmer, Badzimmer, Küchenzeile mit Ess- und Wohnbereich. Die Wohnung ist schon mit vielem was wir brauchen für uns ausgestattet worden. Bilder von unserer Wohnung zeige ich euch bald.


Das Willkommensschild aus unserer Wohnung:
Mabuhay sa bahay ist Tagalog und heißt Willkommen zu Hause!

Abschied und Ankunft



Das sind meine Geschwister und ich am Flughafen. Ihr seid einfach toll und verrückt! Ich liebe das wenn ihr alle auf einem Haufen, bei mir seid. Danke an alle die am Flughafen dabei waren, hab mich sehr drüber gefreut.

Der Abschied war teilweise hart, aber mit dem Blick nach vorne wars machbar J Ich hatte das Gefühl, ich muss jetzt durch den Abschied durch, aber nach jedem Tschüss-sagen habe ich mich leichter gefühlt. 

Dienstag um 10:10 Uhr und bei 28°C sind wir vier gut in Manila angekommen! Während dem Flug, in Dubai und auch in Manila am Flughafen lief alles glatt.
Der Landeanflug bei Nacht war richtig eindrucksvoll. So viele Lichter, alles rund um die Küste -  Manila ist eine rießige Stadt! Gigantisch groß. Unbeschreiblich.