Alle Mädels und Jungs holen auf einmal ihr weißes Puder raus holt und pudern sich mitten in der Öffentlich keit ihre Gesichter ein, um unbedingt weiß zu sein. Ich steh mitten drin, beobachte und denke kurz an meine deutschen Freunde, die alles geben um braun zu sein. Der Mensch ist verrückt, immer will er das was er nicht hat!
Um braun werden zu vermeiden die Pinoys es, länger in der Sonne zu sein. Wenn ich dann auf einem Platz sitze, wo mir die Sonne ins Gesicht scheint kann das zur großen Verwunderung führen. Mancher nutzt sogar Regenschirme, um die Sonne abzuhalten. Ein Blick auf die Pflegeartikel und überall ist whitening zu finden. Die Cremes, das Duschgel und auch die Bodylotion machen dich hier weißer.
Die Hautfarbe ist wirklich nur ein kleines Beispiel. Aber die Denkweise begegnet mir immer wieder, in Deutschland genauso wie auf den Philippinen. Das zu wollen was man nicht hat oder anders sein zu wollen als man ist. Wenn wir ehrlich sind denken wir oft man wäre glücklicher /zufriedener oder würde ein besseres Leben führen wenn man das hat was man sich wünscht.
Warum denkt der Mensch immer das Gras auf der anderen Seite sei grüner? Warum wollen wir das Sein was wir nicht sind? Warum wollen wir das was wir nicht haben?
Warum können wir nicht einfach zufrieden sein mit dem was wir haben und sind?
" He's got everything he wanted
But now what he wants is what he had (...)
Now everything is not what he thought
(...) The grass isn't greener on this lonely side."
But now what he wants is what he had (...)
Now everything is not what he thought
(...) The grass isn't greener on this lonely side."
lyrics "Million Dollar man" Kutless

2 Kommentare:
Eine absolut berechtigte Frage, warum wollen wir immer das was wir nicht haben?!
Dabei gibt es soooo... unendlich viel Grund, dankbar zu sein, für das was wir haben.
Ich denke Gott weint oft über unsere Unzufriedenheit,machen wir diese Woche zu einer Zeit der tiefen Dankbarkeit, für jedes große und kleine Geschenk aus Gottes Hand.
Alles liebe und Gott mit Dir/Euch!
Ela
Hallo Julia, das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ein Leben völlig auf den Kopf stellen können. Wenn wir es lernen, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind und vor allem uns selber, wie Gott uns gemacht und gewollt hat, dann haben wir wirklich eine Menge Probleme nicht mehr. Aber die Kunst ist, zwischen dem zu unterscheiden, was man nicht ändern kann, was man nicht ändern sollte und dem, was man auf keinen Fall so lassen sollte, zu unterscheiden.
O God and Heavenly Father,
grant me the serenity (of mind) to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can and the wisdom to know the difference,
through Jesus Christ our Lord.
Liebe Grüße
Ada
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