Donnerstag, 27. Januar 2011

Kinderaugen

Ich hab das Vorrecht acht Stunden am Tag mit Kindern zu verbringen. 

Kinder, die so fröhlich sind, obwohl sie wenig besitzen und nicht wertgeschätzt werden. 
Kinder, die tun was sie wollen, weil sie den restlichen Tag auf der Straße herumstreunen.
Kinder, die sich über jede Aufmerksamkeit von Herzen freuen. 
Kinder, die frech sind, weil es die meiste Zeit niemanden interessiert was sie tun. 

Ich schaue in diese tief schwarzen Kinderaugen und sehe Sorge gemischt mit Angst.
In diesen Kinderaugen ist nichts kindliches, unbeschwertes und unschuldiges zu finden. 
Ein Blick in diese Kinderaugen lässt mich erahnen was dieses Kind schon alles gesehen und erlebt hat.

4 Kommentare:

webport hat gesagt…

krasse beschreibung, aber im wahrsten Sinn unheimlich wahr...

www.pscloos.de hat gesagt…

Hat mich sehr traurig gemacht dein Eintrag, klingt wie aus deinem Tagebuch. Ist wohl eine traurige Wahrheit - aber lass dich nicht frustrierten Jule.
Ein paar dieser Kinderaugen kannst du zum lachen bringen, ihnen vielleicht das größte Glück und die meiste Liebe geben die sie jemals erlebt haben! Du kannst ihnen die Liebe geben die Gott dir gibt, und auch wenn sie nichts verstehen kann dieser Gott ihr Leben wieder ganz machen, die Vergangenheit auslöschen. Wir sind letztens durch ein Gebiet gefahren in dem Buschfeuer war, überall nurnoch verbrannte Baumstumpfe, eine wirklich karge, wüste und tote Landschaft! Aber auch aus ihr entspringt neues Leben! Aus einem kleinen Sproß wird der nächste Baum!
Gott segne dich!

Phil

Anonym hat gesagt…

Jule, meine Dichterin, ich mag es!
~Anna mit einer Kussendung an Dich <3 :-*

Anonym hat gesagt…

Es ist sooo wahr!!! Du bringst es mit deinen Worten genau auf den Punkt. Und es bewegt mich voll, weil es absolut das beschreibt, was meine Erinnerungen an Südamerika wieder hochkommen lassen. Lass uns dafür einstehen, dass noch ganz viele Menschen diese göttlich heilende Liebe erfahren! Fight for it, my sister and friend! <3 (mlc)